Der Goldmarkt hat in kurzer Zeit ein weiteres historisches Preisniveau erreicht. Nachdem der Goldpreis erst vor einigen Tagen die Marke von 4.000 Euro je Feinunze überschritten hatte, folgte nun der nächste Schritt: 5.000 US-Dollar! Der jüngste Preissprung vollzog sich ungewöhnlich schnell und fällt in eine Phase zunehmender politischer und wirtschaftlicher Zuspitzungen, die die Nachfrage nach physischen Sachwerten deutlich erhöht haben.

Auslöser der aktuellen Dynamik ist weniger ein einzelnes Ereignis als vielmehr eine Häufung geopolitischer Risiken. Internationale Konflikte, handelspolitische Spannungen und eine ausgeprägte Risikoaversion an den Finanzmärkten haben dazu geführt, dass Investoren weltweit Kapital aus risikobehafteten Anlageklassen abziehen und verstärkt in Gold und andere Edelmetalle umschichten. Besonders die jüngsten politischen Drohungen aus den USA, neue Zölle und wirtschaftliche Gegenmassnahmen zu verhängen, haben die Unsicherheit an den Märkten spürbar erhöht. Im Zentrum steht dabei auch der offen geführte Konflikt um Grönland, dessen strategische und rohstoffpolitische Bedeutung zuletzt verstärkt in den Fokus rückte. Die Aussicht auf eskalierende Handelskonflikte und geopolitische Machtverschiebungen hat die Flucht in politisch unabhängige Sachwerte weiter beschleunigt.

Geopolitische Zuspitzung und strukturelle Nachfrage

Die aktuelle Preisentwicklung wird durch strukturelle Faktoren zusätzlich verstärkt. Zentralbanken kaufen weiterhin in erheblichem Umfang Gold, um ihre Währungsreserven zu diversifizieren und geopolitische Abhängigkeiten zu reduzieren.

Für private Anleger bleibt Gold vor allem deshalb attraktiv, weil es kein Zahlungsversprechen darstellt, sondern ein physischer Sachwert ohne Kontrahentenrisiko ist. In Phasen politischer Eskalation, wachsender Staatsverschuldung und zunehmender Zweifel an der Verlässlichkeit geldpolitischer Rahmenbedingungen rückt genau dieser Aspekt in den Vordergrund.

Rebalancing, Verfügbarkeit und strategische Einordnung

Nach einer derart dynamischen Aufwärtsbewegung stellt sich für viele Anlegerinnen und Anleger grundsätzlich die Frage nach der richtigen Gewichtung im Portfolio. Gold ist ein strategischer Vermögensbaustein, aber natürlich kein Einbahnstrassen-Investment. Kurzfristige Konsolidierungen oder zwischenzeitliche Rücksetzer sind nach starken Preissprüngen nicht ungewöhnlich und kein Indiz für nachlassende Fundamentaldaten. Ein regelmässiges Rebalancing kann helfen, Risiken zu steuern und Gewinne zu sichern, ohne die langfristige Rolle von Gold infrage zu stellen.

Mit dem gestiegenen Preisniveau rückt auch die physische Verfügbarkeit in den Fokus. Während die Versorgungslage bei Goldmünzen derzeit insgesamt stabil ist bei pro aurum, kann es bei Goldbarren – abhängig von Gewicht und Format – vereinzelt zu längeren Lieferzeiten kommen. Die jeweiligen Lieferzeiten sind im pro aurum Onlineshop direkt bei den Produkten angegeben. Wenn Sie eine sofortige Verfügbarkeit wünschen, empfehlen wir den Kauf von Artikeln, bei denen ein Kaufpreis angezeigt wird und keine Lieferzeit ausgewiesen ist.

Mit wachsenden Beständen sollten auch Versicherungssummen und Lagerkonzepte regelmässig überprüft und an das aktuelle Preisniveau angepasst werden.

Für Anlegerinnen und Anleger, die langfristig Vermögen aufbauen möchten, kann auch ein Goldsparplan von pro aurum sinnvoll sein. Durch regelmässige Käufe entsteht über die Zeit ein Durchschnittspreis, der Marktschwankungen ausgleicht und das Risiko ungünstiger Einstiegszeitpunkte reduziert. Die Sparraten bleiben dabei flexibel und lassen sich an persönliche Rahmenbedingungen anpassen.

Bildquelle: pro aurum


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