Wer Gold, Silber oder Platinmetalle besitzt, steht früher oder später vor einer entscheidenden Frage: Wo lagere ich meinen Edelmetallschatz sicher? Die im April 2026 veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 liefert dazu eine ernüchternde Antwort.

Zum vierten Mal in Folge sind die Wohnungseinbrüche in Deutschland gestiegen – auf insgesamt 82.920 registrierte Fälle, ein Plus von 5,7 Prozent gegenüber 2024. Das entspricht rund 227 Einbrüchen täglich. Dabei ist das tatsächliche Ausmass wohl noch grösser: Laut Bundeskriminalamt wurden nur etwa 57 Prozent aller Wohnungseinbrüche überhaupt angezeigt. Die Aufklärungsquote lag 2025 bei lediglich 14,1 Prozent. Wichtig zu wissen: Wer Einbrechern zum Opfer fällt, sieht seine Wertsachen in den meisten Fällen nie wieder.

Für Edelmetallbesitzer wiegt dieser Trend besonders schwer. Goldbarren und -münzen sind unauffällig, wertvoll und leicht zu transportieren – aus Sicht professioneller Tätergruppen ein ideales Diebesgut. Und der Wert von Gold ist zuletzt dramatisch gestiegen, was auch Verbrechern nicht entgangen ist.

Der Weg zur professionellen Lagerung führt viele Anleger zu spezialisierten Edelmetallhäuser wie pro aurum. Im März 2026 wurde es zum wiederholten Mal von FOCUS MONEY mit der Auszeichnung „Bester Goldhändler“ ausgezeichnet und erhielt in der Kategorie „Lagerung“ die Note “Sehr Gut“. Den Kunden von pro aurum stehen grundsätzlich drei Optionen zur Auswahl: Schliessfächer, Edelmetalldepot und/oder Schweizer Zollfreilager.

Schliessfach – persönlich, direkt, flexibel

Wer seine Edelmetalle hin und wieder physisch in der Hand halten möchte, ist mit einem Schliessfach gut beraten. pro aurum betreibt bankenunabhängige Schliessfachanlagen an zehn deutschen Standorten – darunter München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Bad Homburg, Bielefeld, Hamburg, Dresden, Saarbrücken, Ulm sowie in der Schweizer Filiale in Kilchberg bei Zürich. In der Regel stehen Schliessfächer in mindestens drei und bis zu sechs verschiedenen Grössen zur Auswahl.

Ein zentraler Vorteil gegenüber klassischen Bankschliessfächern: Der Zugang ist während der Filialöffnungszeiten möglich, die deutlich länger sind als bei Banken. Während bundesweit immer mehr Bankfilialen schliessen und damit Schliessfachkapazitäten verloren gehen, baut pro aurum sein Netz konsequent aus. Ein weiterer Pluspunkt ist die Unabhängigkeit vom Bankensystem – selbst bei einer Bankeninsolvenz wären die Schliessfächer bei pro aurum davon nicht unmittelbar betroffen.

Der Schliessfachinhalt ist in Deutschland standardmässig bis 30.000 Euro versichert, in Zürich bis zu 50.000 Schweizer Franken. Wer grössere Werte verwahrt, sollte den Versicherungsschutz flexibel erweitern (kostenpflichtig). Besonders interessant: Neben Edelmetallen kann man hier auch Schmuck, wichtige Dokumente und digitale Datenträger sicher aufbewahren. Die Nachfrage ist enorm – so sind zum Beispiel in Berlin sämtliche Fächer belegt.

Edelmetalldepot – Sicherheit trifft Flexibilität

Das pro aurum Edelmetalldepot funktioniert nach dem Prinzip eines klassischen Wertpapierdepots – nur eben für physisches Gold, Silber, Platin und Palladium. Anleger können ab einem Netto-Warenwert von 5.000 Euro handelsübliche Barren und Münzen in einer Hochsicherheitsanlage in München einlagern lassen. Ein persönliches Erscheinen ist nicht erforderlich, nicht einmal zur Depoteröffnung, die auch auf dem Postweg möglich ist.

Die eingelagerten Metalle werden als insolvenzgeschütztes Sondervermögen geführt. Das bedeutet: Sie bleiben zu jedem Zeitpunkt stets Eigentum des Kunden und sind vollumfänglich versichert.

Der eigentliche Mehrwert liegt in der Handelbarkeit: Käufe und Verkäufe lassen sich jederzeit und von überall auf der Welt durchführen – per E-Mail oder Online-Shop – ohne dass die Ware physisch bewegt werden muss. Wer physischen Zugriff wünscht, kann seinen Bestand nach Terminvereinbarung abholen oder sich liefern lassen. Die jährliche Verwahrgebühren für die Edelmetalle (0,3 bis 0,75 Prozent p.a.) sind gestaffelt und hängen vom Wert der eingelagerten Barren bzw. Münzen ab, wobei für Silber (1,0 bis 1,75 Prozent p.a.) aufgrund dessen höheren Platzbedarfs höhere Gebühren anfallen.

Zollfreilager Schweiz – Steuervorteil für weisse Edelmetalle

Wer grössere Summen in Silber, Platin oder Palladium investieren möchte, sollte folgendes wissen: Auf diese sogenannten weissen Edelmetalle fällt beim Kauf die gesetzliche Mehrwertsteuer an – anders als bei Anlagegold, das mehrwertsteuerbefreit ist. Genau hier setzt das Zollfreilager von pro aurum Schweiz an.

Das Lager befindet sich in Embrach, in der Nähe von Zürich. Waren, die dort lagern, sind von der Mehrwertsteuer befreit. In der Praxis bedeutet das: Silber, Platin und Palladium können innerhalb des Zollfreilagers mehrwertsteuerfrei erworben werden, genauso wie Anlagegold. Erst wenn ein Kunde seine Ware abholen oder ausliefern lassen möchte, fällt die Steuer an. Wer dagegen kauft, hält und schliesslich wieder an pro aurum verkauft, muss keine Mehrwertsteuer entrichten. Das kann die Rendite bei weissen Edelmetallen erheblich verbessern.

Das Angebot umfasst Barren von einer Unze bis zu einem Kilogramm sowie gängige Münzen wie Philharmoniker, Maple Leaf oder American Eagle. Der Mindesteinlagerungswert beträgt 10.000 Schweizer Franken. Die Lagergebühren richten sich nach dem jeweiligen Edelmetall und Bestandswert: Bei Silber liegen sie zwischen 1,00 und 1,75 Prozent pro Jahr, bei Gold, Platin und Palladium zwischen 0,40 und 0,75 Prozent. Auch hier sind die Edelmetalle zu 100 Prozent Eigentum des Kunden, als Sondervermögen geführt und vollständig versichert. Halbjährlich erhalten Kunden einen offiziellen Bestandsauszug und jährlich wird ein Testat eines Schweizer Wirtschaftsprüfers ausgestellt.

Eines haben alle drei Optionen gemeinsam: Die eingelagerten Edelmetalle bleiben rechtlich Eigentum des Kunden, sind insolvenzgeschützt und versichert – und liegen eben nicht zu Hause, wo sie angesichts der PKS-Zahlen einem realen Risiko ausgesetzt wären. Wer Gold und Silber als langfristigen Vermögensschutz aufbaut, sollte auch bei deren Verwahrung nichts dem Zufall überlassen.

Bildnachweis: @Bernd Schuller


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